Elektrotherapie

AmpliVet synchro 3.0 = Erkrankungen des Bewegungsapparates sind bei unseren Tieren keine Seltenheit. Doch so vielfältig die Ursachen auch sind, folgt der Körper auf einen, auf sich einwirkenden Reiz, immer dem gleichen pathophysiologischen Regelkreis.

Dabei ist es egal, ob der Reiz mechanisch durch einen Schlag, thermisch durch Hitze oder auch chemisch durch z.B. reizende Chemikalien erfolgt.

Die hauptsächlich betroffenen Strukturen sind dabei die Muskeln, das Bindegewebe und die Nerven.

Das bedeutet für die meisten Behandlungen von Erkrankungen des Bewegungsapparates, dass wir genau auf diese Problematik, in ihrer Gesamtheit eingehen müssen, wenn wir Erfolg haben wollen.

Ziel der Amplimodularen Aktivierung ist es, alle betroffenen Strukturen, also Gewebe, Muskeln und Nerven schnell und grundlegend zu sanieren und den Körper des Tieres anzuregen, sich neu zu koordinieren.

Bei der Amplimodularen Aktivierung kommt der Modulationsstrom MET, der sich aus den drei therapeutischen wichtigen Frequenzen, der Mittelfrequenz, Niederfrequenz und Schwellfrequenz, zusammensetzt, zum Einsatz.

Die mittelfrequente Trägerwelle im Amplivet synchro 3.0 ist einstellbar von 2000 – 10000 Hz und hat eine direkte Wirkung auf das Bindegewebe und die Zellmembran.

Das Bindegewebe dient zum Stoffaustausch zwischen Zellen und Gefäßen. Es besteht aus den unterschiedlichen Zellen, der Zwischenzellsubstanz, Nervenenden, Lymphbahnen.

Blutgefäße, Lymphe und Nervenbahnen haben keine direkte Anbindung an die Zellen. Somit müssen alle zu transportierenden Substanzen, unter ihnen auch Nährstoffe, Hormone, Schlackenstoffe, Entzündungs- und Schmerzmediatoren das Bindegewebe passieren.

Wenn andere Ausscheidungsorgane überfordert sind, funktioniert das Bindegewebe als Mülldeponie. Je verschlackter und versuppter das Gewebe mit Stoffwechselabfällen ist, desto schlechter wird die Transport- und Siebfunktion. Der Körper verliert die Fähigkeit sich selbst zu regulieren.

Heute wird dem Bindegewebe eine maßgebliche Beteiligung an vielen Erkrankungen und Schmerzen zugeschrieben.

Die mittelfrequente Trägerwelle, fließt sanft tief im Gewebe. Sobald der MET Strom aktiv ist, kommt es innerhalb weniger Impulsperioden an der Zellmembran zu einer reaktiven Depolarisation. Dadurch wird die Zellmembran aufgelockert und das Gewebe physiologisch aktiviert. Die Mitosefähigkeit der Zelle ist in diesem Zustand erhöht und sorgt für eine Verbesserung der Regenerationskraft.

Blutzirkulation und Lymphfluss werden gefördert, die Gewebsernährung selbst verbessert.

Schlackenstoffe, Schmerz- und Entzündungsmediatoren können abtransportiert werden. Das Bindegewebe wird frei und kann seine Aufgaben wieder ausführen, was durch eine Verminderung der Stromintensität auch deutlich spürbar wird.

Die niederfrequente Hüllkurve wird mit der mittelfrequenten Trägerwelle aufmoduliert, die sowohl an den oberflächlichen, als auch tiefliegenden Schmerzfasern reizarm ihre Wirkung entfaltet und für Schmerzlinderung sorgt. Daher ist sie in der Lage, alle schmerzleitenden Fasern direkt zu erreichen, auch die tiefliegenden C- Fasern die für den Dauerschmerz zuständig sind.

Die Schwellfrequenz als Hüllkurve wird ebenfalls aufmoduliert, die je nach therapeutischen Schwerpunkt muskelentspannend oder stärkend wirken kann.

Resultat: Schlackenstoffe und Entzündungsmediatoren können besser abtransportiert werden, die Durchblutung wird verbessert, der Lymphfluss angeregt, die Muskulatur wird entspannt und gestärkt, die Schmerzen werden gelindert oder auch gestillt.

Indikationsprogramme:

  • Arthrosen,
  • Atemwegserkrankungen,
  • Distorsionen,
  • Frakturen,
  • Gewebsverschlackungen,
  • Harn-/Kotverhalt,
  • Hufrehe,
  • Inkontinenz,
  • Leistungssteigerung,
  • Lymphmobilisation,
  • Muskelatrophie,
  • Myopathien,
  • Nervenläsionen,
  • Neuralgien,
  • Paresen,
  • Regeneration,
  • Reintegration,
  • Rückenmarksläsionen,
  • Spastiken,
  • Überlastungsläsionen,
  • Weichteilläsionen,
  • Wirbelsäulensyndrome, Quelle: Internetseite Amplivet